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DDNS: dynamisches DNS für wechselnde Adressen

DDNS hält einen DNS-Namen auf deiner wechselnden Heimadresse. Wie Router oder Skript die Adresse melden und was DDNS nicht lösen kann.

Dieser Eintrag liegt noch unter unserer Mindestlatte für den Suchindex (Umfang und Zahl der Quellen) und wird überarbeitet. Er ist deshalb nicht in Suchmaschinen gelistet.

Dein Provider darf dir jederzeit eine neue Adresse geben. DDNS sorgt dafür, dass dein Name es vor deinen Freunden merkt.

Kurz gesagt

DDNS (dynamisches DNS) hält einen DNS-Namen auf einer Adresse, die sich ändert: Dein Router oder ein kleines Skript meldet die aktuelle Adresse an einen DDNS-Dienst, und der Dienst aktualisiert den Eintrag des Namens [2]. So erreichst du dein Heimnetz unter einem festen Namen, auch wenn der Provider die Adresse wechselt. Eine öffentliche Adresse schafft DDNS nicht. Unsere Einschätzung: DDNS löst die wechselnde Adresse und sonst nichts.

So funktioniert’s

  1. Die Idee. DNS ordnet Namen Adressen zu. Zu Hause kann sich die Adresse nach einer Neueinwahl oder auf Wunsch des Providers ändern, ein fester DNS-Eintrag wäre bald falsch. DDNS ersetzt die manuelle Änderung durch eine automatische Aktualisierung.
  2. Zwei Wege zur Aktualisierung. Der DNS-Standard hat eine eigene Update-Nachricht, festgelegt in RFC 2136 [1]. Verbraucherdienste nutzen meist etwas Einfacheres: eine HTTPS-Anfrage. DuckDNS zum Beispiel nimmt eine Anfrage mit Domainnamen und Konto-Token entgegen, erkennt deine IPv4-Adresse selbst, wenn du sie weglässt, und antwortet mit OK oder KO [2].
  3. IPv4 und IPv6. Eine IPv4-Adresse steht in einem A-Eintrag, eine IPv6-Adresse in einem AAAA-Eintrag [4]. DuckDNS kann beide in einer Anfrage aktualisieren und erkennt automatisch nur IPv4 [2]. Unsere Einschätzung: Ist dein Server über IPv6 erreichbar, sende diese Adresse ausdrücklich mit.
  4. Router oder Skript. Eine FRITZ!Box kann ihre Adresse selbst an einen DDNS-Anbieter melden; AVM dokumentiert, wo du die Update-Adresse des Anbieters und deine Zugangsdaten einträgst [3]. Ein Server hinter einem Router ohne diese Funktion kann ein kleines, zeitgesteuertes Skript ausführen, das die Update-Adresse aufruft.
  5. Die TTL. Jeder DNS-Eintrag trägt eine Time to Live, die Zeitspanne, für die er zwischengespeichert werden darf [5]. Nach einer Änderung liefern manche Resolver noch die alte Adresse, bis sie abläuft. Welche TTL ein bestimmter Dienst nutzt, ist für die von uns angesehenen Dienste unbelegt.
  6. Was DDNS nicht repariert. Ein Name, der auf eine unerreichbare Adresse zeigt, bleibt unerreichbar. AVM verlangt für die Portfreigabe eine öffentliche IPv4- oder eine IPv6-Adresse [6]. Hinter CGNAT zeigt der Name auf die geteilte Adresse des Providers (siehe Passt dazu).
  7. Behandle das Token wie ein Passwort. Wer es hat, kann deinen Eintrag ändern. Unsere Einschätzung: Halte es aus geteilten Skripten, Repositories und Screenshots heraus.

Ein Homelab-Beispiel

Das Bytearium-Homelab betreibt Rackserver (HPE ProLiant DL360 Gen9 und DL380 Gen10) und ein QNAP-NAS, Stand 14. bis 18.10.2026. Ob wir DDNS nutzen, haben wir nicht erfasst und sagen deshalb nichts dazu. Ein allgemeines Beispiel für deinen eigenen Linux-Rechner: Lege bei einem DDNS-Dienst einen Namen an, speichere das Token in einer Datei, die nur dein Benutzer lesen kann, und rufe die Update-Adresse alle paar Minuten aus einem zeitgesteuerten Job auf: curl -fsS "https://www.duckdns.org/update?domains=<name>&token=<token>&verbose=true" [2]. Die Antwort mit verbose zeigt UPDATED oder NOCHANGE und verrät, ob sich die Adresse bewegt hat [2]. Prüfe dann mit dig +short <name>.duckdns.org, ob der Name die Adresse zurückgibt, die dein Router anzeigt.

Prüfliste

  • Prüfe zuerst, ob dein Anschluss eine öffentliche IPv4- oder eine IPv6-Adresse hat.
  • Wähle einen Dienst, der seine Update-Adresse und die HTTPS-Nutzung dokumentiert.
  • Speichere das Token in einer Datei mit eingeschränkten Rechten, nicht in einem geteilten Skript.
  • Sende die IPv6-Adresse ausdrücklich mit, wenn du über IPv6 erreichbar sein willst.
  • Plane die Aktualisierung zeitgesteuert ein und lies in den ersten Tagen ihre Antwort im Protokoll.
  • Vergleiche die Antwort des Namens nach einer Neueinwahl mit der Adresse deines Routers.
  • Notiere die TTL des Eintrags und rechne nach einer Änderung mit einer Verzögerung.
  • Erneuere das Token, falls es je in einem Screenshot oder Repository auftaucht.

Primärquellen

Diese Quellen sind die Grundlage der Seite. Das heißt nicht, dass jede Aussage einzeln nachgeprüft wurde; ob ein Prüfbeleg vorliegt, steht oben unter „Stand“. Einordnung und Prüfliste sind unsere eigene Arbeit.

Für diese Fassung liegt noch kein dokumentierter Prüfbeleg vor. Der Text stützt sich auf die genannten Quellen.

Entstehung: Bytearium erstellt diese Seiten mit Unterstützung von KI und verantwortet die Veröffentlichung. KI kann sich irren, deshalb nennen wir Quellen und Prüfstand offen.

  1. IETFRFC 2136, Dynamic Updates in the Domain Name System (DNS UPDATE)
  2. Duck DNSHTTP API Specification
  3. AVMSetting up dynamic DNS in the FRITZ!Box
  4. IETFRFC 3596, DNS Extensions to Support IP Version 6
  5. IETFRFC 1035, Domain Names – Implementation and Specification
  6. AVMConfiguring static port sharing in the FRITZ!Box

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