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Hardware

Hardware-Encoder (NVENC, Quick Sync, AMF)

Ein Hardware-Encoder kodiert H.264, HEVC oder AV1 in einem eigenen Baustein der GPU. Was NVENC, Quick Sync und AMF können und wie du sie prüfst.

Dieser Eintrag liegt noch unter unserer Mindestlatte für den Suchindex (Umfang und Zahl der Quellen) und wird überarbeitet. Er ist deshalb nicht in Suchmaschinen gelistet.

Spielen und gleichzeitig streamen brachte den Prozessor früher ins Schwitzen. Ein Hardware-Encoder gibt den Job an eine kleine Schaltung ab, die den ganzen Tag nichts anderes tut.

Kurz gesagt

Ein Hardware-Encoder ist ein eigener Baustein in Grafikkarte oder Prozessor, der Video in Codecs wie H.264, HEVC oder AV1 komprimiert. NVIDIA nennt ihn NVENC und schreibt, dass er von den CUDA-Kernen getrennt ist [1]. Intels Media Engine, auch Quick Sync Video genannt, arbeitet unabhängig von den Recheneinheiten der GPU [3]. AMD gibt Anwendungen über das Advanced Media Framework (AMF) Zugriff auf seine Encoder [5]. Unsere Einschätzung: Für Livestreams und Spiele-Streaming im Heimnetz nimmst du den Hardware-Encoder; Kodieren auf der CPU ist die Rückfallebene, wenn keiner vorhanden ist [7].

So funktioniert’s

  1. Eigenes Silizium. NVIDIA-GPUs enthalten einen oder mehrere Hardware-Encoder und -Decoder getrennt von den CUDA-Kernen, die Video schneller als in Echtzeit verarbeiten [1]. Intels Media Engine hat eine eigene Befehlswarteschlange und einen eigenen Takt, sodass der Rest der GPU frei für andere Arbeit bleibt [3]. Unsere Lesart: Das Spiel behält seine Shader-Einheiten, der Encoder arbeitet daneben.
  2. Codecs hängen von der Generation ab. NVENC kodiert H.264, HEVC und AV1 [1], AV1-Encoding führt NVIDIA aber nur für Karten der GeForce RTX 40 und RTX 50 [2]. Intel nennt AVC-, HEVC- und AV1-Encoding für Arc A-Serie, Arc B-Serie und Core-Ultra-Prozessoren mit Arc-Grafik [4]. Intel-Core-Prozessoren ohne integrierte Grafik haben überhaupt keine Medienunterstützung [8]. AMD hat AV1-Encoding mit Version 1.4.28 ins AMF-SDK aufgenommen; ob deine Karte es nutzen kann, hängt von ihrer Hardware ab [5].
  3. Wie viele Encoder. NVIDIA führt zwei NVENC-Einheiten der 8. Generation für RTX 4090, 4080 SUPER, 4080, 4070 Ti SUPER und 4070 Ti und eine für RTX 4070 SUPER, 4070, 4060 Ti und 4060 [2].
  4. Wie Software drankommt. FFmpeg bietet die Encoder h264_nvenc und hevc_nvenc für NVIDIA sowie h264_amf, hevc_amf und av1_amf für AMD [6]. Der Streaming-Host Sunshine nimmt den ersten Encoder, den er findet, und lässt dich nvenc, quicksync, amdvce, vaapi, vulkan (nur Linux) oder software erzwingen, wobei software auf der CPU kodiert [7].
  5. Kodieren ist nur die halbe Miete. Das Dekodieren läuft auf eigener Hardware, bei NVIDIA NVDEC genannt [1]. Unsere Lesart: Beim Streaming muss das empfangende Gerät den gewählten Codec dekodieren können, AV1 bringt also nur etwas, wenn beide Seiten es beherrschen.

Ein Praxisbeispiel

Du willst mit Sunshine Spiele vom Desktop-PC auf einen Laptop streamen. Zuerst prüfst du, welche Hardware-Encoder dein FFmpeg-Build kennt [6]:

ffmpeg -hide_banner -encoders | grep -E "nvenc|qsv|amf|vaapi"

Die Liste zeigt, was der Build unterstützt, und ist kein Beweis, dass deine Karte die Hardware hat; mach deshalb zusätzlich eine kurze Testkodierung. Dann vergleichst du die AV1-Zeile für deine GPU auf der Herstellerseite [2][4]. Greift Sunshine zum falschen Gerät, setzt du in der Konfiguration encoder = nvenc (oder den Wert für deine GPU) [7]. Das ist ein allgemeiner Ablauf und keine Messung auf unserer eigenen Hardware.

Prüfliste

  • Schlag den AV1-Encoding-Eintrag für deine genaue GPU nach, bevor du AV1 wählst [2][4].
  • Prüfe, ob deine CPU eine integrierte Grafik hat, bevor du mit Quick Sync planst [8].
  • Lass dir die Encoder anzeigen, die deine Software sieht, und mach eine Testkodierung [6][7].
  • Aktualisiere den Grafiktreiber; jede AMF-SDK-Version nennt einen Mindesttreiber von AMD Software [5].
  • Stelle sicher, dass das empfangende Gerät den gestreamten Codec dekodieren kann (unsere Lesart).
  • Wechsle nur dann zum Software-Encoder, wenn kein Hardware-Encoder vorhanden ist [7].

Primärquellen

Diese Quellen sind die Grundlage der Seite. Das heißt nicht, dass jede Aussage einzeln nachgeprüft wurde; ob ein Prüfbeleg vorliegt, steht oben unter „Stand“. Einordnung und Prüfliste sind unsere eigene Arbeit.

Für diese Fassung liegt noch kein dokumentierter Prüfbeleg vor. Der Text stützt sich auf die genannten Quellen.

Entstehung: Bytearium erstellt diese Seiten mit Unterstützung von KI und verantwortet die Veröffentlichung. KI kann sich irren, deshalb nennen wir Quellen und Prüfstand offen.

  1. NVIDIANVIDIA Video Codec SDK
  2. NVIDIACompare Current and Previous GeForce Series of Graphics Cards
  3. IntelMedia Engine Hardware
  4. IntelVideo Codecs Supported by Intel Arc GPUs
  5. AMD GPUOpenAdvanced Media Framework (AMF) SDK
  6. FFmpegHWAccelIntro
  7. LizardByteSunshine: Configuration
  8. IntelMedia Capabilities Supported by Intel Hardware

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