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Betriebssysteme

LXC-Container (Proxmox)

Ein LXC-Container teilt sich den Kernel des Hosts und startet in Sekunden. Was das für Proxmox, Isolation und Sicherheit bedeutet, steht hier.

Dieser Eintrag liegt noch unter unserer Mindestlatte für den Suchindex (Umfang und Zahl der Quellen) und wird überarbeitet. Er ist deshalb nicht in Suchmaschinen gelistet.

Eine virtuelle Maschine zieht in eine eigene Wohnung. Ein LXC-Container bekommt ein Zimmer in deiner: günstiger und schneller, aber die Wände sind dünner.

Kurz gesagt

Ein LXC-Container ist ein Linux-Container, der den Kernel seines Hosts nutzt, statt einen ganzen Rechner nachzubilden [1][2]. LXC ist das Userspace-Werkzeug dahinter, und Proxmox VE baut seine Container auf LXC auf und verwaltet sie mit dem Werkzeug pct [1][3]. Gegenüber einer virtuellen Maschine (VM) kostet ein Container zur Laufzeit wenig, aber es laufen nur Linux-Systeme darin, und die Trennung ist schwächer [1][3]. Unsere Einschätzung: Nimm einen Container für vertrauenswürdige Linux-Dienste und eine VM, wenn du ein anderes Betriebssystem oder harte Trennung brauchst.

So funktioniert’s

  1. Kernel-Funktionen, kein Hypervisor. LXC sperrt Prozesse mit Kernel-Namespaces, AppArmor- und SELinux-Profilen, Seccomp-Regeln, Chroots, Capabilities und Control Groups (cgroups) ein [2]. Ein Namespace lässt Prozesse ihre eigene, abgeschottete Instanz einer globalen Ressource sehen, etwa Prozess-IDs, Netzwerkgeräte, Einhängepunkte oder den Hostnamen [4]. Cgroups begrenzen CPU-Zeit, Speicher und den Zugriff auf Gerätedateien [3].
  2. Was Proxmox VE ergänzt. Container starten aus Vorlagen, das sind tar-Archive, und sie nutzen dasselbe Netzwerk und denselben Speicher wie VMs, die Proxmox-Firewall und das Hochverfügbarkeits-Framework [3]. Windows oder FreeBSD laufen darin nicht, nur Linux-Distributionen [1][3]. Anwendungscontainer aus OCI-Images sind eine Technologievorschau, und Proxmox wandelt sie in den LXC-Stack um [3].
  3. Standardmäßig unprivilegiert. In einem unprivilegierten Container wird root innerhalb über User-Namespaces auf einen unprivilegierten Benutzer des Hosts abgebildet. Das LXC-Team hält das für sicher im Entwurf [3]. Privilegierte Container verlassen sich allein auf AppArmor, Seccomp und Namespaces. Das LXC-Team hält sie für unsicher und behandelt neue Ausbruchslücken nicht als CVE-würdig, also setze sie nur in vertrauenswürdigen Umgebungen ein [3].
  4. Geteilter Kernel, geteilte Angriffsfläche. Proxmox schreibt, dass vollständige VMs besser isolieren und dass das zählt, wenn Container an unbekannte oder nicht vertrauenswürdige Personen gehen [3]. Für maximale Isolation und Live-Migration empfiehlt es weiterhin, Container in einer QEMU-VM zu verschachteln [1][3].
  5. Beim Speicher gibt es Kanten. Ein Container hat ein Root-Dateisystem und bis zu 256 Einhängepunkte [3]. Bind-Mounts verwaltet das Speichersystem nicht, man kann sie nicht per Snapshot sichern, und ihr Inhalt gehört nicht zu vzdump-Backups; bei unprivilegierten Containern kann die Benutzerzuordnung Rechteprobleme verursachen [3].
  6. Supportzeitraum. Das LXC-Projekt führt LXC 6.0 als Langzeit-Release bis zum 1. Juni 2029 und LXC 5.0 bis zum 1. Juni 2027 (Stand beim Abruf) [2].

Ein Praxisbeispiel

Du willst einen kleinen Dauerdienst, etwa einen Exporter oder einen Reverse Proxy, auf einem Proxmox-Host betreiben. Du aktualisierst die Vorlagenliste, schaust dir die System-Images an und legst den Container aus einer heruntergeladenen Vorlage an [3]:

pveam update
pveam available --section system
pct create 200 local:vztmpl/<template-file>

Im Assistenten lässt du „Unprivileged container“ angehakt, setzt Kerne und Speicher und aktivierst „Start at boot“, wenn der Container mit dem Host hochkommen soll [3]. Ein Proxmox-Setup haben wir in unserem Inventar (14. bis 16. Okt. 2026) nicht dokumentiert, deshalb ist das ein allgemeiner Ablauf und kein Bericht von unserer eigenen Hardware.

Prüfliste

  • Wähle eine VM, wenn du Windows, BSD oder eine andere Kernelversion brauchst [1][3].
  • Lass den Container unprivilegiert, solange ein Dienst nicht wirklich mehr braucht [3].
  • Binde nur Verzeichnisse ein, die dafür reserviert sind, etwa einen Ordner unter /mnt/bindmounts, und niemals /, /var oder /etc [3].
  • Sichere bind-gemountete Daten getrennt, denn vzdump überspringt sie [3].
  • Setze Grenzen für Kerne und Speicher, damit ein Container die anderen nicht aushungert [3].
  • Prüfe alte Vorlagen: Reines cgroup v2 braucht ein ausreichend neues systemd im Container, und Proxmox VE 9.0 hat cgroup v1 entfernt [3].
  • Denke daran, dass der Kernel dem Host gehört: Ein Update wirkt auf jeden Container dieses Hosts.

Primärquellen

Diese Quellen sind die Grundlage der Seite. Das heißt nicht, dass jede Aussage einzeln nachgeprüft wurde; ob ein Prüfbeleg vorliegt, steht oben unter „Stand“. Einordnung und Prüfliste sind unsere eigene Arbeit.

Für diese Fassung liegt noch kein dokumentierter Prüfbeleg vor. Der Text stützt sich auf die genannten Quellen.

Entstehung: Bytearium erstellt diese Seiten mit Unterstützung von KI und verantwortet die Veröffentlichung. KI kann sich irren, deshalb nennen wir Quellen und Prüfstand offen.

  1. ProxmoxLinux Container
  2. Linux Containers projectLXC – Introduction
  3. ProxmoxProxmox Container Toolkit
  4. Linux man-pages projectnamespaces(7)

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