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GFS-Aufbewahrung (Backup)

GFS (Grandfather-Father-Son) behält viele frische Backups und wenige alte. So setzt du Aufbewahrung mit keep-Regeln um, ohne Platz zu verschwenden.

Dieser Eintrag liegt noch unter unserer Mindestlatte für den Suchindex (Umfang und Zahl der Quellen) und wird überarbeitet. Er ist deshalb nicht in Suchmaschinen gelistet.

Das Backup vom letzten Dienstag um 03:00 Uhr braucht in fünf Jahren niemand mehr. Das vom Monatsende vielleicht schon.

Kurz gesagt

GFS steht für Grandfather-Father-Son (Großvater-Vater-Sohn). Es ist eine gestaffelte Aufbewahrungsregel: Du behältst Backups unterschiedlich lange, viele neue und wenige alte, meist wöchentliche, monatliche und jährliche Kopien zusätzlich zum kurzfristigen Satz [1][2]. Backup-Werkzeuge drücken sie mit „keep“-Regeln aus, beim Proxmox Backup Server (PBS) etwa mit keep-daily, keep-weekly, keep-monthly und keep-yearly [3]. Unsere Einschätzung: Lege einmal eine Regel im GFS-Stil fest, teste sie im Probelauf und lass das Werkzeug im Hintergrund löschen, statt von Hand auszudünnen.

So funktioniert’s

  1. Stufen. Veeam beschreibt GFS als wöchentliche, monatliche und jährliche Zyklen, genannt Söhne, Väter und Großväter, neben der kurzfristigen Aufbewahrungsregel. Diese wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Backups sind immer vollständige Sicherungen [2]. Die Dokumentation von PBS, Proxmox VE und restic, die wir gelesen haben, nennt den Namen GFS nicht, aber ihre keep-Optionen bauen dasselbe Muster [3][4][5].
  2. Regeln laufen der Reihe nach. In PBS und Proxmox VE werden die Optionen in der Reihenfolge keep-last, keep-hourly, keep-daily, keep-weekly, keep-monthly, keep-yearly abgearbeitet. Jede deckt nur ihren eigenen Zeitraum ab, und die nächste betrachtet nur ältere Backups [3][4].
  3. Eins pro Zeitraum, das neueste. Gibt es an einem Tag, in einer Woche oder in einem Monat mehrere Backups, bleibt nur das neueste. Zeiträume ohne Backup zählen nicht, und Wochen laufen nach dem ISO-Wochensystem von Montag bis Sonntag [3]. restic arbeitet an natürlichen Kalendergrenzen und zählt nur Zeiträume, in denen Snapshots existieren [5].
  4. Die Obergrenze ist die Summe. Weil sich die Zeiträume nicht überlappen, behält eine Regel höchstens so viele Backups, wie die Zahlen zusammen ergeben. Das ist unsere Lesart der Doku; prüfe es mit dem Prune-Simulator in PBS [3].
  5. Wozu es das gibt. Lange Ketten inkrementeller Backups verlängern die Wiederherstellung, und ein beschädigtes Inkrement kann die ganze Kette unbrauchbar machen. Regelmäßige Vollsicherungen zerlegen die Kette in mehrere kürzere [2].
  6. Einschränkungen bei Veeam. Ein GFS-Flag lässt sich nur auf eine Vollsicherung setzen, also braucht monatliche Aufbewahrung mindestens eine Vollsicherung pro Monat. Markierte Backups bleiben geschützt, bis ihr Zeitraum endet, und Flags gelten nur für Backups, die nach dem Speichern der Einstellungen entstehen [1].
  7. Prune ist nicht Freigeben. In PBS entfernt Prune nur die Metadaten des Snapshots. Die Chunks verschwinden erst mit dem nächsten Lauf der Garbage Collection, und Daten in einem Chunk überleben einen gelöschten Snapshot bis dahin [3].
  8. Lieber zu lang. PBS und Proxmox VE empfehlen eine längere Aufbewahrung als das nötige Minimum, weil du sie später kürzen, entfernte Backups aber nicht neu erzeugen kannst [3][4].

Ein Praxisbeispiel

Du sicherst einen kleinen Server jede Nacht und wählst keep-last=3, keep-daily=7, keep-weekly=4, keep-monthly=6. Das hält höchstens 20 Snapshots (3 + 7 + 4 + 6) und reicht grob sieben Monate zurück. Die Zahlen sind unser eigenes Beispiel und keine Herstellerempfehlung. Die Proxmox-Dokumentation zeigt ein größeres Beispiel für zehn Jahre Abdeckung: keep-last=3, keep-daily=13, keep-weekly=8, keep-monthly=11 und keep-yearly=9 [3][4]. Mit Proxmox VE übergibst du es auf der Kommandozeile, etwa so: vzdump 777 --prune-backups keep-last=3,keep-daily=13,keep-yearly=9 [4]. Ein solches Backup-Setup haben wir in unserem Inventar (14. bis 16. Okt. 2026) nicht dokumentiert, deshalb ist das ein allgemeiner Ablauf.

Prüfliste

  • Notiere, wie weit zurück du wiederherstellen können musst, und wähle erst dann die Regeln, nicht umgekehrt [3][4].
  • Starte forget bei restic zuerst mit --dry-run, um zu sehen, was verschwinden würde [5].
  • Prüfe, ob in jedem Zeitraum wirklich Backups laufen, sonst bleibt eine Stufe leer [1][3].
  • Plane bei PBS die Garbage Collection nach dem Prune ein [3].
  • Ergänze Verifikation, denn alte Backups altern [3].
  • Halte eine Kopie außer Haus; die Aufbewahrung sagt, wie lange, nicht wo.

Primärquellen

Diese Quellen sind die Grundlage der Seite. Das heißt nicht, dass jede Aussage einzeln nachgeprüft wurde; ob ein Prüfbeleg vorliegt, steht oben unter „Stand“. Einordnung und Prüfliste sind unsere eigene Arbeit.

Für diese Fassung liegt noch kein dokumentierter Prüfbeleg vor. Der Text stützt sich auf die genannten Quellen.

Entstehung: Bytearium erstellt diese Seiten mit Unterstützung von KI und verantwortet die Veröffentlichung. KI kann sich irren, deshalb nennen wir Quellen und Prüfstand offen.

  1. VeeamLong-Term Retention Policy (GFS)
  2. VeeamLong-Term Retention Policy (GFS)
  3. ProxmoxMaintenance Tasks
  4. ProxmoxBackup and Restore
  5. resticRemoving backup snapshots

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