Eine Tabelle mit 31 Laufwerksmodellen und einer sehr selbstbewussten Prozentspalte sieht aus wie ein Kaufberater. Tatsächlich ist sie der Laborbericht aus dem Gebäude von jemand anderem. So liest du sie, ohne den falschen Schluss mitzukaufen.
Kurz gesagt
Backblaze veröffentlicht jedes Quartal, wie viele Laufwerke aus den eigenen Rechenzentren ausgefallen sind, aufgeschlüsselt nach Modell und als annualisierte Ausfallrate (AFR). Die Rohdaten sind öffentlich. Damit gehört der Datensatz zu den wenigen großen offenen Quellen dazu, wie Festplatten altern [1][2]. Er sagt dir aber nicht, wie sich genau deine Platte im NAS verhält, und bei vielen Modellen ist die Stichprobe zu klein für eine belastbare Aussage. Nutze die Daten, um bessere Fragen an ein Modell zu stellen: Wie viele Laufwerke, wie alt, wie viele Drive Days, wie viele Ausfälle? Verlass dich danach auf Garantie, SMART-Überwachung und ein getestetes Backup. Einzelne Modelle ranken oder empfehlen wir in diesem Guide nicht.
So funktioniert’s
- Was die Daten sind. Seit 2013 veröffentlicht Backblaze die Ausfallstatistik der Laufwerke aus seinen Rechenzentren. Täglich entsteht ein Schnappschuss jedes laufenden Laufwerks, samt den S.M.A.R.T.-Werten, die das Laufwerk meldet (SMART ist die eingebaute Selbstüberwachung der Platte). Ein Laufwerk an einem Tag ergibt eine Zeile, und die Tagesdateien kannst du kostenlos herunterladen [2]. Der neueste Bericht am 24. Okt. 2026 betrifft Q2 2026 (1. April bis 30. Juni 2026) und erschien am 29. Sept. 2026. Backblaze überwachte 359.101 Datenlaufwerke, nahm 3.881 Boot-Laufwerke und 705 Laufwerke heraus, die die Kriterien nicht erfüllten, und wertete 354.415 Laufwerke mit 31.553.350 Drive Days und 1.498 Ausfällen aus. Das ergibt eine AFR von 1,73 % [1]. Backblaze nennt das die höchste Quartalsrate seit einer ganzen Weile [1]. Zum Vergleich führt die Datensatzseite 1,41 % für die gesamte Laufzeit und 1,36 % für das Jahr 2025 [2]. Einen Bericht zu Q3 2026 haben wir an diesem Tag nicht gefunden.
- Wie die AFR berechnet wird. In einem Rechenzentrum kommen und gehen Laufwerke ständig. „Ausfälle geteilt durch Laufwerke“ wäre deshalb falsch. Backblaze zählt Drive Days (ein Laufwerk, das einen Tag lang läuft) und rechnet aufs Jahr hoch: AFR = Ausfälle / (Drive Days / 365) × 100 [4]. Backblaze begründet, eine Rechnung über die Laufwerkszahl setze eine stabile Anzahl Laufwerke voraus, die seine Flotte nicht hat [4]. Du kannst jede Zeile nachrechnen. Eine Zeile für ein Seagate-Modell mit 12 TB zeigt in Q2 2026 genau 1.671.057 Drive Days und 145 Ausfälle: 145 / (1.671.057 / 365) × 100 ergibt 3,17, den veröffentlichten Wert [1]. Wir haben die Zeile nur für die Rechnung gewählt. Ein Urteil ist das nicht.
- Was als Ausfall zählt. Backblaze unterscheidet zwei Arten. Reaktive Ausfälle sind Laufwerke, die nicht mehr arbeiten oder nicht mehr mit dem System sprechen. Proaktive Ausfälle sind Laufwerke, die Fehler melden, über ihre SMART-Werte bestätigt, und die ausgetauscht werden, bevor sie ganz sterben [4]. Ein Ausfall in der Tabelle kann also ein Laufwerk sein, das Backblaze früh ersetzt hat. Der Bericht zu Q1 2026 ergänzt, wie das Programm Ausfälle erkennt: Es verbucht ein Laufwerk als ausgefallen, wenn es am Vortag da war und heute fehlt, mit einer Rückschau für Laufwerke, die wieder auftauchen. Deshalb werden Ausfälle am ersten Tag laut Backblaze wahrscheinlich zu selten erfasst, denn die Laufwerke haben die Qualifizierung schon hinter sich, bevor sie in die Daten kommen [3].
- Wer in der Tabelle steht. Ein Modell kommt nur ab einem Mindestumfang in eine Tabelle: quartalsweise mehr als 100 Laufwerke und mehr als 10.000 Drive Days, jährlich mehr als 250 und 50.000, über die Laufzeit mehr als 500 und 100.000 [1]. Kleinere Modelle fehlen in den Tabellen, stehen aber im öffentlichen Datensatz [1]. In der Lifetime-Tabelle von Q2 2026 fehlen vier Modelle, weil sie das Minimum von 500 Laufwerken nicht erreichen, zwei davon mit null Ausfällen in der Quartalstabelle [1]. Ein fehlendes Modell ist kein schlechtes Modell, sondern eines, zu dem Backblaze zu wenig Daten hat. Taucht die Modellnummer von deinem Laufwerksetikett nicht auf, sagt die Tabelle zu diesem Modell nichts.
- Die Stichprobengröße entscheidet, wie weit du einer Prozentzahl trauen kannst. Zehntausend Drive Days sind nur etwa 27 Laufwerksjahre. Bei dieser Größe verschiebt ein einziger Ausfall die AFR um etwa 3,65 Punkte. Unsere Faustformel: Ein Ausfall ändert die AFR um 365 / Drive Days × 100 Punkte. Bei einer Zeile aus Q2 2026 mit 86.092 Drive Days sind das 0,42 Punkte, bei der Zeile mit 1.671.057 Drive Days 0,02 Punkte (unsere gerundete Rechnung). Backblaze weist selbst darauf hin: Zwei Seagate-Modelle erreichten 9,33 % und 8,26 % bei nur 965 und 1.235 Laufwerken, mit 22 und 25 Ausfällen [1]. Backblaze zählt drei Ausreißer oberhalb seiner Schwelle von 6,95 %, die es über Quartile bestimmt, und nennt Alter und kleine Stückzahl als Gründe [1]. Laut Backblaze liegen zehn von 31 Modellen über 3,0 %, was im Vergleich zu anderen Quartalen viel sei; Backblaze nennt das „something to keep an eye on“, also etwas, das man im Auge behalten sollte [1].
- Das Alter zählt so viel wie das Modell. Jede Zeile enthält das durchschnittliche Alter in Monaten. In Q2 2026 führt Backblaze unter den Ausreißern ein knapp sieben Jahre altes HGST-Modell und ein Seagate-Modell mit fast 8,5 Jahren auf [1]. Junge Laufwerke haben wenig Vorgeschichte: Die fünf jüngsten Zeilen dieser Tabelle liegen im Schnitt zwischen 3,4 und 12,2 Monaten [1]. Eine niedrige AFR bei jungen Laufwerken sagt nichts über das fünfte Jahr. Backblaze warnt, dass Ausfallraten der Badewannenkurve folgen, „unless it doesn’t“ (außer sie tun es nicht), und dass manche Laufwerke lange gut sind und dann „gegen die Wand fahren“ [6]. Eine große Feldstudie zu Plattenaustauschen fand Raten, die ab dem zweiten Jahr stetig mit dem Alter stiegen, statt einer flachen Mittelphase [10]. Vergleiche deshalb die Quartalstabelle mit der Lifetime-Tabelle desselben Modells und lies beide Altersangaben.
- Konfidenzintervalle, soweit Backblaze sie nennt. Ein Konfidenzintervall gibt den Bereich an, in dem die wahre Rate wahrscheinlich liegt. Backblaze hat seine Praxis mit einem 95-%-Intervall beschrieben, also dem Abstand zwischen unterer und oberer Grenze: Der Abstand soll 0,5 % oder weniger betragen, und ein größerer Abstand heißt, dass mehr Daten fehlen oder die Daten uneinheitlich sind [5]. 2022 schrieb Backblaze, es brauche mindestens 500.000 Drive Days in einem Quartal, „to get to a 95% confidence interval“, bei Modellen mit null Ausfällen und wenigen Drive Days [4]. Die Tabellen von Q2 2026, die wir am 24. Okt. 2026 gelesen haben, führen Laufwerkszahl, Durchschnittsalter, Drive Days, Ausfälle und AFR auf, aber keine Intervallspalte [1]. Ein Intervall kannst du selbst schätzen, mit dem exakten Poisson-Intervall, einer Standardformel [13]. Sie setzt voraus, dass Ausfälle unabhängig voneinander passieren. Backblaze berichtet aber, dass die Ausfälle eines Modells von getrennten mechanischen Problemen stammen können, die nur einen Teil der Laufwerke treffen [3]. Die echte Unsicherheit ist daher größer, als die Formel sagt. Lies das Ergebnis als Untergrenze für den Zweifel.
- Ein Rechenzentrum ist nicht dein Wohnzimmer. Backblaze sagt es deutlich: Die Wirtschaftlichkeit von Laufwerken und die Maßnahmen, sie am Laufen zu halten, unterscheiden sich im Rechenzentrum grundlegend vom Verbrauchereinsatz. Die Laufwerke laufen dort immer und werden betrieben, bis sie aufgeben. Außerdem haben die meisten Menschen zu Hause keine Warnungen für den Laufwerkszustand eingerichtet [7]. Backblaze schreibt zudem, die gemeldeten Ausfallraten seien eine Funktion davon, dass Menschen Ausfälle und Risiken aktiv steuern, und die Software-Schicht verhindere Datenverlust weitgehend [3]. Das sind nicht deine Bedingungen. Eine Hochschulstudie zu Plattenaustauschen sah kaum Unterschiede zwischen SCSI-, FC- und SATA-Laufwerken und folgerte, dass die Betriebsbedingungen mehr zählen könnten als der Laufwerkstyp [10]. Eine weitere Lücke: Laut dem Bericht zu Q2 2026 ist kein Laufwerk in den Tabellen ein SMR-Laufwerk (Shingled Magnetic Recording, überlappende Spuren) [1]. Suchst du eine SMR-Platte, haben die Tabellen dazu keine Daten. Prüfe im Datenblatt des Herstellers, ob sie CMR oder SMR nutzt.
- Modelle im Datensatz sind nicht die Modelle im Regal. Backblaze kauft in großen Mengen, zum Beispiel 1.200 Laufwerke, die einen Speicher-Vault füllten [6]. Manche Modelle in den Tabellen sind alt und nicht mehr im Handel. Auch Typnummern ändern sich: 2023 schrieb Backblaze, die HGST-Modelle mit 12 TB seien noch zu finden, aber als Western Digital mit anderen Modellnummern umetikettiert worden, und ob sie sich innen verändert haben, wisse man dort nicht [5]. Backblaze hält auf der eigenen Seite fest, dass selbst Modelle desselben Herstellers unterschiedlich zuverlässig sind [2]. Welche Zeilen bei dir gerade lieferbar sind, haben wir nicht geprüft.
- Was eine Prozentzahl für eine einzelne Platte heißt. Bei einem Modell mit 1 % AFR fällt etwa eins von 100 Laufwerken im Jahr aus. In Backblazes Worten: „If you have exactly one drive, your personal annualized failure rate is 100%.“ (Wer genau ein Laufwerk hat, hat eine persönliche Ausfallrate von 100 %.) Der Schluss daraus: immer ein Backup haben und es testen [6]. Auch Datenblätter sind zu optimistisch. Eine große Studie verglich Datenblattwerte (MTTF von 1.000.000 bis 1.500.000 Stunden, das entspricht höchstens 0,88 % AFR) mit den Austauschraten im Betrieb, die meist über 1 % lagen, mit 2 bis 4 % als häufigem Wert und bis zu 13 % bei manchen Systemen [10]. Die Zahlen taugen zum Vergleich von Gruppen. Eine einzelne Platte sagen sie schlecht voraus.
- SMART verrät etwas, aber nicht alles. Backblaze beobachtet fünf SMART-Werte: 5 (umgelagerte Sektoren), 187 (gemeldete nicht korrigierbare Fehler), 188 (Befehls-Timeout), 197 (Sektoren mit ausstehender Umlagerung) und 198 (nicht korrigierbare Sektoren). In den Daten von 2016 hatten 76,7 % der ausgefallenen Laufwerke kurz vor dem Ausfall mindestens einen davon über null, bei den laufenden Laufwerken waren es 4,2 %. Das heißt auch: 23,3 % der ausgefallenen Laufwerke zeigten keine Warnung [8]. Die Plattenstudie von Google fand, dass über 56 % der ausgefallenen Laufwerke in ihren vier starken SMART-Signalen keinen Zählerstand hatten, und folgerte, dass SMART allein einzelne Ausfälle kaum vorhersagt [9]. Eine Platte kann außerdem einen Selbsttest nicht bestehen, während der Gesamtstatus noch PASSED anzeigt [11]. Lies deshalb die Einzelwerte und führe die Selbsttests regelmäßig aus.
- Die Garantie liegt in deiner Hand. Eine Garantie ist das Versprechen des Herstellers und hängt oft davon ab, wo du gekauft hast. Seagate verweist Käufer zum Beispiel darauf, Ansprüche beim autorisierten Händler oder Distributor derselben Region geltend zu machen, bei dem sie gekauft haben [15]. In Deutschland ist die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer etwas anderes als die freiwillige Garantie des Herstellers. Bei neuer Ware gilt sie zwei Jahre [14]. In anderen Ländern gelten andere Regeln, und das hier ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Lies die Frist für deine Produktlinie auf der Herstellerseite und hebe den Kaufbeleg auf.
Ein Homelab-Beispiel
Das Bytearium-Homelab betreibt Rackserver (HPE ProLiant DL360 Gen9 und DL380 Gen10) und ein QNAP-NAS, Stand 14. bis 18. Okt. 2026. Welche Platten darin stecken, wie alt sie sind und was ihre SMART-Werte sagen, haben wir nicht erfasst, deshalb machen wir dazu keine Aussage. Was folgt, ist eine allgemeine Anleitung für deinen eigenen Linux-Rechner und kein Bericht über unseren.
Schau zuerst dein Modell in den Rohdaten nach. Lade das Quartals-ZIP von Backblazes Drive-Stats-Seite herunter [2], entpacke es und prüfe die Spaltenreihenfolge, denn Schemata ändern sich. Die Schemadatei nennt date, serial_number, model, capacity_bytes und failure als die ersten fünf Spalten (ihre Kopfzeile sagt „Last Updated Q2 2024“) [2]:
head -1 2026-06-30.csv
awk -F, -v m="ST12000NM0008" 'FNR>1 && $3==m {days++; fails+=$5} END {printf "%d drive days, %d failures, AFR %.2f%%\n", days, fails, fails/days*365*100}' 2026-0[4-6]-*.csvErsetze das Modell durch das, was auf dem Etikett deiner Platte steht. Liefert die awk-Zeile nichts, steckt das Modell in diesem Quartal nicht im Datensatz. Ergänze dann den Zweifel, der in Backblazes Tabelle fehlt. Das exakte Poisson-Intervall nutzt Quantile der Chi-Quadrat-Verteilung [13]. Hier für 22 Ausfälle bei 86.092 Drive Days (der Aufruf braucht scipy):
python3 -c "from scipy.stats import chi2; f=22; d=86092; print(chi2.ppf(.025,2*f)/2/(d/365)*100, chi2.ppf(.975,2*(f+1))/2/(d/365)*100)"Das gibt etwa 5,85 und 14,12 aus. Die Tabelle zeigt, was die Methode für vier Zeilen aus Q2 2026 liefert [1]. Die Bereiche sind unsere Rechnung und grob, weil Ausfälle sich häufen. Die Zeilen sind Rechenbeispiele und kein Ranking.
| Zeile Q2 2026 [1] | Drive Days | Ausfälle | AFR laut Backblaze | Unser 95-%-Bereich |
|---|---|---|---|---|
| Seagate ST10000NM0086 | 86.092 | 22 | 9,33 % | 5,85 % bis 14,12 % |
| WDC WUH721816ALE6L0 | 268.875 | 30 | 4,07 % | 2,75 % bis 5,81 % |
| Seagate ST12000NM0008 | 1.671.057 | 145 | 3,17 % | 2,67 % bis 3,73 % |
| Seagate ST8000NM000A | 21.499 | 0 | 0 % | 0 % bis 6,26 % |
So liest du das: 3,17 % und 4,07 % lassen sich nicht unterscheiden, weil sich ihre Bereiche überlappen. Eine Null ist kein Versprechen. Bei 21.499 Drive Days sind null Ausfälle noch mit einer wahren Rate über 6 % vereinbar (3,6889 ist die obere 95-%-Grenze für den Zählerstand null [13], geteilt durch 58,9 Laufwerksjahre).
Prüfe dann die Platte selbst. Das gilt für ATA/SATA-Laufwerke. Hinter einem RAID-Controller brauchst du eventuell die Option -d [12], und SAS- und NVMe-Laufwerke geben andere Ausgaben aus:
sudo smartctl -H /dev/sda
sudo smartctl -A /dev/sda | grep -E '^ *(5|187|188|197|198) '
sudo smartctl -t long /dev/sda
sudo smartctl -l selftest /dev/sda-H zeigt das Gesamturteil, -A die Attributtabelle, -t long startet den erweiterten Selbsttest (zehn Minuten bis mehrere Stunden), und -l selftest zeigt das Ergebnis [12]. Die smartmontools-FAQ empfiehlt regelmäßige lange Tests, etwa wöchentlich, und smartctl -x -a für einen vollständigen Bericht [11]. Notiere dir am ersten Tag die Rohwerte. Eine steigende Zahl sagt mehr als ein einzelner Messwert. Und vergiss nicht, was auch dann gilt, wenn alle Zahlen gut aussehen: eine zweite und dritte Kopie deiner Daten, wie in unseren Guides zur 3-2-1-Regel und zu restic und Borg beschrieben.
Prüfliste
- Suche die genaue Modellnummer auf dem Etikett der Platte und schlage sie in der neuesten Backblaze-Tabelle nach. Fehlt sie, notiere, dass die Daten dazu nichts sagen.
- Lies Laufwerkszahl, Durchschnittsalter und Drive Days, bevor du die AFR liest.
- Rechne aus, was ein einzelner Ausfall mit der AFR macht: 365 geteilt durch Drive Days, mal 100.
- Vergleiche die Quartalszeile mit der Lifetime-Zeile desselben Modells und prüfe in beiden das Alter.
- Berechne bei jeder Zeile unter etwa 500.000 Drive Days im Quartal, der Marke, die Backblaze 2022 nannte [4], einen groben 95-%-Bereich und werte überlappende Bereiche als Gleichstand.
- Prüfe im Datenblatt des Herstellers, ob die Platte CMR oder SMR nutzt, denn die Backblaze-Tabellen enthalten kein SMR-Laufwerk [1].
- Prüfe die Garantiefrist deiner Produktlinie, die autorisierten Händler und deine gesetzlichen Rechte, und hebe den Kaufbeleg auf.
- Führe beim Eintreffen der Platte
smartctl -H,-Aund einen langen Selbsttest aus und notiere SMART 5, 187, 188, 197 und 198. - Plane lange Selbsttests ein und sieh dir die Attribute danach wieder an, zum Beispiel wöchentlich [11].
- Verteile die Platten eines Verbunds möglichst auf mehrere Käufe. Das ist unsere Einschätzung: Studien sehen gehäufte Austausche und haben schlechte Chargen gefunden [10].
- Halte drei Kopien auf zwei Medien, eine davon außer Haus, und stelle eine Testdatei auf einem zweiten Rechner wieder her, bevor du sie brauchst.